Hallo und guten Tag!

Hallo und guten Tag!

  • Posted by Katharina Gmeinwieser
  • On 29. Januar 2016

Raumlauf mit Begrüßungen

von Katharina Gmeinwieser, Mirona Stanescu
Zeitbudget: < 10 Minuten
Schwerpunkte: NUR Theater
Sprachkenntnisse: Keine
Mehrsprachig: Ja
Gruppengröße: Ab 7 Personen

Lernziele

  • niederschwellige Sprechimpulse
  • Berührungsängste abbauen
  • Begrüßungsrituale kennen- und anwenden lernen

Überblick

Die Teilnehmenden gehen durch den Raum. Die Spielleitung ruft ihnen nun verschiedene Arten zu, wie sie sich begrüßen sollen. Wenn sich die Spieler/innen im Raumlauf begegnen, müssen sie sich auf diese Art und Weise begrüßen.

Vorausgehende Übungen

Voraussetzungen:

Keine

Materialien:

Keine

Vorbereitungen:

Keine

Ablauf

Tipp

Das Spiel kann auch zum Vertiefen der Namen der Teilnehmenden eingesetzt werden, indem die Begrüßungsformeln durch die Namen ergänzt werden.

Die Teilnehmenden laufen nach dem Raumlaufschema durch den Raum. Die Spielleitung gibt jeweils ein Begrüßungsritual vor, welches die Spielenden durchführen müssen, sowie sie sich mit im Raum begegnen. Die Begrüßungen können dabei alltäglich sein:

  • „Begrüßt einen guten Freund (den ihr schon lange nicht mehr gesehen habt).“
  • „Begrüßt euren Chef/einen Arbeitskollegen.“

Bei sprachlich und in der Improvisation weniger erfahrenen Spieler/innen können auch klarere Angaben gemacht werden:

  • „Schüttelt die Hände und sagt ‚guten Tag‘.“
  • „Winkt euch aus der Ferne zu.“

Die Begrüßungen können sich zudem auf den Körper und Bewegungen konzentrieren:

  • „Begrüßt euch mit den Ellbogen/den Knien.“

Weitere Begrüßungsritale können aus anderen Kulturen aufgegriffen werden:

  • „Verbeugt euch voreinander“
  • „Gebt euch Küsschen auf beide Wangen, wie die Franzosen“
  • „Begrüßt euch, wie die Eskimos“

Die Begrüßungsrituale können nach Belieben erweitert werden.

Varianten

Bei diesem Spiel können die Begrüßungen auch in der Erstsprache der Teilnehmenden gesagt werden. So werden alle Sprachen gleichermaßen geschätzt und Begrüßungsformeln gelernt.

 

Bezüge zur Sprachförderung

Kompetenzfelder

Sprachroutinen

Sprachroutinen: Der sprachliche Schwerpunkt dieser Übung liegt in den Begrüßungsformeln. Die Teilnehmenden können mit Hilfe des Spiels verschiedene Begrüßungsformeln kennenlernen, anwenden und wiederholen.

Der Wechsel zwischen Begrüßungsritualen mit und ohne Sprache kann den Druck, eine fremde Sprache zu verwenden, verringern. Durch die Bewegungen der Begrüßunsrituale wird der Spaßfaktor gestärkt, sodass den Spielenden das Sprechen leichter fällt.

mehrsprachig

Die Begrüßungsformeln können auch durch die Teilnehmenden in deren Erst-/Muttersprache angeleitet werden. So werden alle Sprachen wertgeschätzt und die Teilnehmenden lernen Begrüßungsformeln in den unterschiedlichsten Sprachen, verbunden mit den entsprechenden Gesten.

Bezüge Film- und Theaterpädagogik

Schauspiel

Aufwärmen und Motivation
Improvisation

Aufwärmen und Motivation: Der Raumlauf eignet sich grundlegend als Einstieg in theaterpädagogische Übungseinheiten und zum Ankommen im Raum. Die Verbindung mit Begrüßungsformeln fördert zudem das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe.

Improvisation: Die Teilnehmenden werden dazu aufgefordert, sich in einer bestimmten Art und Weise zu begrüßen. Dies lässt teilweise viel Freiraum zur Improvisation.

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